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CARL GUSTAV JUNG hat, über SIGMUND FREUD hinausgehend, das kollektive Unbewusste entdeckt. Er betonte in seinen Forschungen stets die Autonomie und Wirklichkeit der „objektiven Psyche“, wie er das kollektive Unbewusste auch genannt hat. Wir wissen nicht, was die unbewusste Psyche „an sich“ ist; sie ist und bleibt ein grösstes Geheimnis des Lebens, und wir erkennen sie nur an ihren Wirkungen auf das Bewusstsein. In religiöser Sprache wäre sie der Deus Absconditus, der unbekannte Gott.

In diesen Beiträgen zur Psychologie von C. G. JUNG kommen Autoren zu Wort und werden Arbeiten aufgenommen, die sich um die Erforschung der autonomen Psyche und ihrer Wirkung bemühen. Viele Jungsche Analytiker wissen, dass die Quelle ihrer therapeutischen Möglichkeiten in der eigenen schöpferischen Arbeit liegt. Die meisten von ihnen arbeiten zurückgezogen an dem, was aus dem Unbewussten in ihr Bewusstsein drängt. Sie versuchen, den unbewussten archetypischen Impulsen zu folgen, welche die Modeströmungen des Zeitgeistes kompensieren, und so Antwort zu geben auf die bedrückenden Probleme unserer Zeit. Sie arbeiten im besten Sinne am „Mysterium coniunctionis“, an der Vereinigung der immer gefährlicher auseinanderklaffenden Gegensätze.

Naturgemäss finden diese Arbeiten weniger Zugang nach aussen. Meistens sind sie auch nicht aus einer solchen Absicht heraus entstanden und doch oft so bedeutend, dass sie einer weiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten. Diesem Ziel dient die Herausgabe von zwei getrennten Reihen der JUNGIANA:

-Die Reihe A enthält kürzere Beiträge oder Manuskripte zu Vorlesungen, Vorträgen, Seminarien und Kursen.
-Die Reihe B ist grösseren, eigenständigen Monographien vorbehalten.

Vorlagen und Hinweise zur Gestaltung der Manuskripte sind zu beziehen beim:
Verlag Stiftung für Jung’sche Psychologie
CH-8700 Künacht

Über die Aufnahme eines Manuskriptes entscheidet der Stiftungsrat.


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